<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426</id><updated>2011-04-21T22:36:33.412+02:00</updated><title type='text'>Erasmus à Lille</title><subtitle type='html'>In diesem Blog möchte ich meine Erlebnisse als Erasmus-Student während meiner zwei Semester in Frankreich (Lille) schildern. Lille, eine Metropole im Norden Frankreichs, wird ab 1. September 2005 meine Heimat für 10 Monate werden. An meinem Leben als Erasmus-Student, den vielen neuen Eindrücken beim Umzug in ein fremdes Land und allem was mich noch erwartet, möchte ich euch auf diesem Wege teilhaben lassen.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>21</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426.post-113457669587261835</id><published>2005-12-14T15:07:00.000+01:00</published><updated>2005-12-15T15:08:40.096+01:00</updated><title type='text'>Wenig Schlaf &amp; Viel Ärger</title><content type='html'>Es macht wenig Spaß, eine Woche lang kaum zu schlafen, weil man jeden Tag eine Prüfung zu machen oder ein Projekt abzugeben hat. Die triste Stimmung verwandelt sich allerdings in richtigen Frust, wenn man das umsonst macht. Wüsste man nämlich vorher, dass man zwei Prüfungen weniger haben wird, könnte man sich die Zeit gleich weit besser einteilen, und sich auf die Prüfungen, die tatsächlich stattfinden, auch besser vorbereiten. Zusätzlich könnte man ausgeruhter und weniger nervös zu den Prüfungen erscheinen. &lt;br /&gt;Ich weiß, es ist eines meiner Dauerthemen mich über die Universitätsadministration zu beschweren, wie die eine oder andere Französin schon festgestellt hat (oui, je parle de toi, Marion!). Es ist für mich eben etwas ungewohnt, dass man auf eine Prüfung wartet, und der Professor einfach nicht auftaucht. Bei Nachfragen will dann erstmals keiner zuständig sein, bis sich schließlich irgendwer findet, der die Prüfung endgültig für verschoben erklärt. Verschoben auf wann? Na keine Ahnung, natürlich! Die ersten Gerüchte meinen dann, die Prüfung würde am Samstag stattfinden. Toll - somit darf ich noch einen Tag länger durchhalten. Zur Sicherheit schickt man dem zuständigen Professor noch eine mail, um diese Information bestätigt zu bekommen. Natürlich erhält man niemals eine Antwort.&lt;br /&gt;Zwei Tage (und immerhin ein erfolgreich präsentiertes und abgegebenes Projekt) später schließlich das nächste Vorkommnis dieser Art. Nämlich gerade eben. Alle Studenten warten auf die Prüfung, es findet sich nur kein Professor, der auch prüfen möchte. Erste Auskünfte: Nein, der Professor der da ist, hat keine Prüfung anzubieten, aber wir sollen warten. Bis wann? Weiß niemand. &lt;br /&gt;Zusätzlich schnappe ich das Gerücht auf, dass die Prüfung, die für Samstag angerüchtet wurde, nun nach den Ferien stattfinden soll. Wann genau? Weiß niemand, aber vor dem 5. Toll! Mein Flugticket habe ich für den 4. Jänner gebucht. Nicht-änderbar, da mit Billig-Airline. Allerdings schon teuer genug, weil&lt;br /&gt; -) ich seit Anfang November allen Professoren nachlaufe, um Prüfungstermine zu erfahren&lt;br /&gt; -) mir lange Zeit niemand Auskunft geben konnte&lt;br /&gt; -) die Preise inzwischen gestiegen sind, weil ich nicht mehr früh genug dran bin&lt;br /&gt;Als ich mir Anfang Dezember endlich alle Prüfungstermine versichern hatte lassen, habe ich endlich meinen Flug buchen können. Tja - und jetzt passt wieder nichts!&lt;br /&gt;Der immer sehr freundliche Erasmus-Koordinator verbessert unsere Stimmung nicht unbedingt mit seinem scherzhaften "et vous êtes obligés de partir en vacances?". Doch er verspricht uns, eine Lösung zu finden. &lt;br /&gt;Als wir schon das Gebäude verlassen wollen (die meisten Studenten sind mittlerweile verschwunden - Zeit für eine Prüfung bleibt ohnehin nicht mehr) entdecken wir den für die aktuell entfallende Prüfung zuständigen Professor. Unsere Probleme findet er höchst lustig, und er versteht es prächtig, uns den Eindruck zu vermitteln, es wäre unsere Schuld, dass wir im Jänner nicht an der Prüfung teilnehmen können. Wiederholt fragt er uns, ob wir nicht früher kommen wollen. Schließlich schreibt er sich wenigstens die Tage auf, an denen wir zurückkommen, weigert sich aber, uns zuzusichern, dass es für uns kein Problem geben wird. &lt;br /&gt;Gerade wo wir angefangen hatten, uns hier richtig wohl zu fühlen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15388426-113457669587261835?l=erasmus-a-lille.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/113457669587261835/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15388426&amp;postID=113457669587261835' title='3 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113457669587261835'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113457669587261835'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/2005/12/wenig-schlaf-viel-rger.html' title='Wenig Schlaf &amp; Viel Ärger'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426.post-113444270193963166</id><published>2005-12-13T03:55:00.000+01:00</published><updated>2005-12-13T03:58:21.950+01:00</updated><title type='text'>Französische Prüfungszeit</title><content type='html'>Die französischen Prüfungsperioden sind kurz. Der Nachteil daran: Sie sind sehr intensiv, das Recht auf Schlaf wird einem vorübergehend entzogen. Hinter mir liegen 21 Stunden wach-sein mit wenig Pausen, vor mir liegen 4h Schlaf. Es quält die Unsicherheit, von den drei Weckern nicht geweckt zu werden. Bis Samstag gilt es noch durchzuhalten, dann liegen 2 eher unangenehme Wochen hinter mir.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15388426-113444270193963166?l=erasmus-a-lille.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/113444270193963166/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15388426&amp;postID=113444270193963166' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113444270193963166'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113444270193963166'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/2005/12/franzsische-prfungszeit.html' title='Französische Prüfungszeit'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426.post-113392036760552937</id><published>2005-12-08T02:35:00.000+01:00</published><updated>2005-12-08T01:34:46.340+01:00</updated><title type='text'>Stromausfall</title><content type='html'>Stromausfall 23:40. Liegt es an meiner Kochplatte? Pete hat bereits einige Male damit seinen Gang lahmgelegt. Den Herd reinigen, und anschließend kochen - gefährlich. Auf das Reinigen des Herds verzichte ich vorsorglich bereits seit Tagen. &lt;br /&gt;Ich werfe einen Blick nach draußen. Oder versuche es. Der Gang ist dunkel. Doch man hört Türen, die geöffnet werden, Schritte im Gang. Finsternis. Kein Strom. Lichtreste aus dem zweiten Stock. Ich schließe die Tür wieder hinter mir (oder besser gesagt schließt sie sich selbst - der Auto-Schließer nervt) und überprüfe im Dunkeln meinen Zimmer-Sicherungskasten. Muss ja niemand wissen, dass es diesmal mein Herd war. Nun, meine Sicherungen haben nichts mitbekommen.&lt;br /&gt;Ich schnappe mir also, was ich im Dunkeln für meine Schuhe halte, und begebe mich in den zweiten Stock, um von Pete eine Taschenlampe auszuborgen. Ich hätte zwar auch meine Fahrradlampe, doch diese gilt als verschollen, und ich würde nicht damit rechnen, sie in weniger als 20min finden zu können. Pete gibt mir Taschenlampe und gute Tipps mit auf den Weg. Wieder ein Stockwerk höher angekommen treffe ich einen spanischen Erasmus-Studenten, mit dem ich die Lage bespreche. Es herrscht Leben im dritten Stock. Jemand liest ein Buch, im Gang sitzend mit Taschenlampe. &lt;br /&gt;Das Nachtmädchen-für-alles kommt gutgelaunt die Treppe hinauf, macht sich am Sicherungskasten zu schaffen, das Licht geht wieder an. Nachtmädchen-für-alles tratscht mit mir und dem Spanier, verabschiedet sich, geht. Wir zwei Erasmen beschweren uns über Live, die heute eine Party organisiert haben. "Kein Métro-Problem, da bis 05:00!" Und wie geht man da dann um 08:00 zu Vorlesungen? Egal - wir verabschieden uns voneinander, ich kehre in mein Zimmer zurück. Ich nehme  meinen ganzen Mut zusammen, schalte die Zeituhr ein, danach die Kochplatte. Es passiert - nichts. Mein Herd ist unschuldig! Alles wird gut. Die Nudeln beginnen wieder zu köcheln.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15388426-113392036760552937?l=erasmus-a-lille.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/113392036760552937/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15388426&amp;postID=113392036760552937' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113392036760552937'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113392036760552937'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/2005/12/stromausfall.html' title='Stromausfall'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426.post-113387322778226235</id><published>2005-12-06T13:46:00.000+01:00</published><updated>2005-12-07T22:49:18.690+01:00</updated><title type='text'>Aachen in Lille</title><content type='html'>Diesen Sonntag war eine von live organisierte Busreise nach Aachen geplant, um dortigen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Eigentlich hätte die Reise am Samstag stattfinden sollen, was eine Teilnahme meinerseits unmöglich gemacht hätte (siehe Posting zum Französischkurs), "glücklicherweise" wurde sie aber doch noch verschoben.&lt;br /&gt;So rüttelte ich mich also am Sonntag um 07:15 aus dem Bett um zu packen, und rechtzeitig um 08:30 bei der Métrostation zu sein.&lt;br /&gt;Nach ca. 15min Wartezeit tauchten dann auch zwei Busse auf, in die wir frohen Mutes einstiegen. Da wir mittlerweile eine gewisse Unpünktlichkeit und schlechte Organisation ja gewohnt sind, dachten wir uns noch nicht viel dabei, als wir um 09:00, also 30min nach dem geplanten Abfahrtszeitpunkt immer noch nicht vom Fleck gekommen waren. Um 09:15 wurde uns dann erklärt, dass die Busfahrer auf irgendwelche wichtigen Papiere warteten, die per Post nicht gekommen waren (??). Nach vielen weiteren, langen Warteminuten kam die Frau Chefin des Unternehmens schließlich im Auto dahergeflitzt, und brachte die "Papiere". Um 10:00 traten wir nun also endlich unsere Reise an.&lt;br /&gt;Wir kamen ca. 300m weit. Ein Live-Mädel bewies große navigationstechnische Fähigkeiten, indem sie den Bus statt in Richtung Autobahn auf einen Parkplatz manövrierte. Tja, und der Busfahrer bewies große Berufsuntauglichkeit, indem er es schaffte, das Heck seines Fahrzeugs beim Umdrehen auf dem (leeren!) Parkplatz so zu zerstören, dass eine Weiterfahrt mit diesem Bus nicht mehr möglich war. Nachdem wir wegen des Gerüchts, ein anderer Bus würde kommen, weitere 30min gewartet hatten, gab es schließlich das endgültige Aus. Wir durften uns dann noch eine Rede der Firmenchefin anhören, die uns keinerlei französische Sprachkompetenz zutraute, und deshalb mehr mit den Händen als mit Sprache zu verstehen gab, dass wir unser Geld zurückbekommen würden (na das hoffe ich doch mal), und uns versicherte, dass es sich bei ihrem Unternehmen um eines der seriösen Sorte handelte. Nun, dem will ich nicht gleich wiedersprechen, aber um eines der verlässlichen Sorte handelt es sich wohl nicht unbedingt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Nachmittag (der Vormittag war ja schon beinahe dahin) nützten wir für einen Ausflug nach Lille, wo es ebenfalls einen Weihnachtsmarkt am Place Rihour gibt. Erstmal gönnten wir uns aber café, chocolat chaud etc. in einem Kaffee. Anschließend wurde die Entscheidung gefällt, Arieh Potère, auch bekannt als Harry Potter im Kino anzuschauen. Da wir noch eine Stunde bis zu Vorstellungsbeginn hatten, besuchten wir wiedereinmal le furet du Nord, und wie immer kam ich nicht umhin, mit einem neuen Buch wieder herauszukommen. In diesem Fall sind es sogar drei, nämlich drei Bände "Bescherelle". La grammaire, La Conjugaison und L'Ortographe, damit die kalten Winterabende nicht langweilig werden ;-)&lt;br /&gt;Der Film war...naja, ich hatte wenig geschlafen, aber dennoch fielen meine Augen einige Male zu. Ganz ok, aber keineswegs herausragend. &lt;br /&gt;Nach Vin Chaud und Baguette Flambée am Weihnachstmarkt gönnten wir uns schließlich noch eine Fahrt am Grande Roue, bevor wir zu Lernzwecken wieder in unsere jeweiligen Unterkünfte zurückkehrten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15388426-113387322778226235?l=erasmus-a-lille.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/113387322778226235/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15388426&amp;postID=113387322778226235' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113387322778226235'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113387322778226235'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/2005/12/aachen-in-lille.html' title='Aachen in Lille'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426.post-113387660898220396</id><published>2005-12-05T14:17:00.000+01:00</published><updated>2005-12-07T16:43:21.220+01:00</updated><title type='text'>Französischkurs</title><content type='html'>Warum stehe ich am Samstag um 08:00 freiwillig auf, um einen Französischkurs zu besuchen, der mir weder für's Studium, noch sprachlich allzuviel bringt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht tue ich es, um mir jedesmal neuerlich anzuhören, was für ein fauler Sack ich doch bin, weil ich nur 4 von 7 mal anwesend war. (Nein, ich werde nicht direkt angesprochen, und bin bei weitem nicht der einzige betroffene). (Wenn eine Einheit während einer Ferienwoche stattfindet, stehen die Chancen eben gut, dass viele Studenten nicht kommen. Gleiches gilt, wenn eine weitere Einheit an einem Tag stattfindet, wo live, die Studentenorganisation für Erasmusstudenten eine Reise nach Boulogne veranstaltet. Und wenn ich krank bin, wie bei der dritten, versäumten Einheit, dann komme ich auch nicht.)&lt;br /&gt;Vielleicht tue ich es, um mir jedesmal neuerlich anzuhören, wie arm Frau Professor doch ist, weil sie 40min mit Öffis zur Uni fahren muss.&lt;br /&gt;Vielleicht tue ich es, um interessante, lehrreiche und aufregende Artikel über nie dagewesene Themen wie Kindererziehung udgl. lesen zu können.&lt;br /&gt;Vielleicht tue ich es, um mir anzuhören, wie uninteressiert wir doch allesamt seien, weil sich niemand an den Diskussionen zu genannten Themen beteiligen will. &lt;br /&gt;Vielleicht tue ich es, um mir anzuhören, wie mittelmäßig unsere abgegebenen Aufgaben doch gewesen seien (naja, wenn der Anzipffaktor groß genug ist, werden Aufgaben eben in 15min vor dem Kurs hingekritzelt. Was soll man dann erwarten?). (Als Gegenmaßnahme habe ich nun die letzten beiden Aufgaben nicht mehr gemacht, und muss mich deshalb durch Schimpftiraden in diese Richtung nicht mehr betroffen fühlen).&lt;br /&gt;Vielleicht tue ich es, um mir anzuhören, dass in Frankreich nur die besten Studenten bleiben können. (Eine Absichts meinerseits in dieser Richtung war mir nicht bekannt, aber Frau Professor weiß da sicher mehr als ich)&lt;br /&gt;Vielleicht tue ich es, um mir sagen zu lassen, dass Frau Professor bei einigen von uns Sorgen hat, wenn sie an die kommende Prüfung denkt. (Je m'en fous, Madame!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da mir keiner der genannten Gründe plausibel erscheint, bitte ich um Auskünfte: Warum werde ich kommenden Samstag wieder um 08:00 aufstehen, um ein letztes Mal zum Kurs zu gehen? (Prüfung, *zitter* ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS.: Ich habe seit 3 Monaten täglich mit der französischen Sprache zu tun. Ich lese, spreche, höre und schreibe Französisch. Was genau soll es mir bringen, eine sinnlose Aufgabe in Französisch für den Samstag vormittag zu machen, Frau Professor?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15388426-113387660898220396?l=erasmus-a-lille.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/113387660898220396/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15388426&amp;postID=113387660898220396' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113387660898220396'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113387660898220396'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/2005/12/franzsischkurs.html' title='Französischkurs'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426.post-113386408754778239</id><published>2005-11-30T10:17:00.000+01:00</published><updated>2005-12-06T17:05:23.116+01:00</updated><title type='text'>Nui...äh...Neuigkeiten!</title><content type='html'>Ist es beunruhigend, wenn man jeden Eintrag mit "Nuisances" betiteln möchte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, es gibt auch eine Menge erfreuliche Dinge. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Samstag den 26.11. hatten wir geplant, nach Brügge zu reisen, dort zu übernachten, und am Sonntag Gent zu besichtigen. Um günstigstmöglichst zu Reisen hätten wir aber sehr pünktlich den Französischkurs verlassen müssen, da wir innerhalb von 40min die Stadt durchqueren hätten müssen, um den Bus zu erwischen. Durch verschiedene Umstände wurde das gleichmal vereitelt. Pete irritierte mich, indem er (unabsichtlich! Er hatte nicht mitbekommen, dass der Kurs eigentlich schon zu Ende war) um 12:03 eine Diskussion mit der Lehrerin begann, welche dann auch bis 12:10 dauerte. Wir liefen zur Metrostation - um dort niemanden vorzufinden. Es sollte noch zehn weitere Minuten dauern, bis Oriane und Martin auftauchten, gemütlichen Schrittes, lachend und tratschend. Meine Stimmung war zugegebenermaßen schon ziemlich getrübt - Reisen zu organisieren ist zwar angenehm, aber dennoch ein wenig Aufwand, und wenn sich dann niemand um Termine kümmert, verärgert mich das doch ein wenig. In richtigen Unmut wurde meine Stimmung aber durch die nächste Meldung von Martin verkehrt - er würde nicht mitkommen. Bei "dem Wetter" hatte er kein Interesse an der Reise. Nett. Was hatte er erwartet, in le Nord? Weiters würden auch Karolina und Magda nicht an der Reise, da sie dank mitternächtlichem Spaziergang im Schneetreiben krank geworden waren. Nachdem wir von Martin noch das Versprechen erhalten hatten, er würde in der Jugendherberge anrufen, und die Reservierung ändern, machten wir uns zu dritt auf den Weg. Den Bus hatten wir klarerweise verpasst, weshalb wir uns zum Bahnhof begaben. Während wir auf den Zug warteten, nutzte ich die Gelegenheit um meine ersten "Frites" zu essen. Was soll ich sagen - für ein typisches Gericht der Region eher sehr gewöhnlich ;-)&lt;br /&gt;Nach einer relativ kurzen Fahrt erreichten wir Brügge. Das Wetter hatte sich inzwischen etwas gebessert. Dies sollte allerdings nur Täuschung sein. Sobald wir uns auf den Weg zur Jugendherberge &lt;a href="www.charlierockets.com"&gt;Charlie Rockets&lt;/a&gt; gemacht hatten, mussten wir auch schon den Regenschirm auspacken. Während uns Vorzeigeengländer Pete zuerst wie üblich versichern wollte, es handle sich keineswegs um Regen, lediglich um erhöhte Luftfeuchtigkeit, überlegte er sich es jedoch bald anders, und stülpte sich eine Kapuze über den Kopf.&lt;br /&gt;In der Jugendherberge mussten wir feststellen, dass Martin sein Versprechen keineswegs eingelöst hatte, und noch immer sechs Leute erwartet wurden. Da wir früh genug angekommen waren, mussten wir schließlich doch nicht das ganze Zimmer bezahlen. Trotzdem hatte sich meine Stimmung durch die Aussicht, für zwei Betten statt für eines bezahlen zu müssen, nicht verbessert.&lt;br /&gt;Den Samstag verbrachten wir dann damit, das touristische Brügge zu besichtigen. Wenn man's nicht wüsste, man könnte sich in einer englischen Stadt wähnen, wenn man durch die Straßen schlendert. Brügge ist voll mit Engländern. Zu geschätzten 70%, zumindest im Zentrum. Der Rest teilt sich dann vermutlich auf 20% andere Touristen, und 10% Einheimische auf. Eine schöne Stadt - die häufige Bezeichnung "Venedig des Nordens" ist nicht unverdient. &lt;br /&gt;Am Abend weigerte sich Pete das zu essen, was er als "Drunk-Food" bezeichnet: Kebap, Frites &amp; co. Deshalb konnte ich die kleinste Pizza seit Jahren genießen, die jedoch recht gut war. &lt;br /&gt;Die Nacht verbrachten wir schließlich zu dritt im 6-Bett-Zimmer, bis 03:00 konnten wir allesamt kein Auge schließen, wegen unglaublich nervtötendem Techno-Bumm-Dumm vom unteren Stock. Charlie Rockets möchte nämlich zusätzlich zur JH eine Bar sein, dem Interieur nach eine Biker-Bar. Irgendjemand hat dem Besitzer aber zu sagen vergessen, welche Art von Musik damit üblicherweise einhergeht. Alle 20min wurde die Lautstärke dann erhöht, das ganze bis 04:00. &lt;br /&gt;Den Morgen verbrachten wir dann damit, Frühstück zu finden, da Oriane das JH-Frühstück nicht mochte, und sich sicher war, etwas günstigeres zu finden (3 Euro in der JH. Ja, Oriane, nicht jeder will ein Pain au chocolat zum Frühstück, manche möchten lieber Kaffee, den's in der Boulangerie nicht gibt!). Schließlich bezahlten wir ca. 7 Euro in einer Sandwicherie - Sandwich und Kaffee waren aber zugegebenermaßen ziemlich gut.&lt;br /&gt;Nach einer neuerlichen Zugfahrt erreichten wir schließlich Gent, wo wir den Sonntag verbrachten. Vielleicht lag es am Wetter, aber wir fanden Gent nicht sonderlich aufregend. Durchaus eine nette Stadt, aber mehr als den Sonntag-Nachmittag hätten wir nicht unbedingt dort verbringen wollen. Zu Mittag aßen wir Suppe, da alles andere unerschwinglich teuer war. Vor der Heimreise besichtigten wir noch ein Schloss, von wo aus wir auch einen guten Blick über die Stadt hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh, ja, nur um mich zu verteidigen (siehe Petes Blog): In der Jugendherberge verbrachte Pete auch einige Zeit damit, Monty-Python-Zitate zum Besten zu geben ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15388426-113386408754778239?l=erasmus-a-lille.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/113386408754778239/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15388426&amp;postID=113386408754778239' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113386408754778239'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113386408754778239'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/2005/11/nuihneuigkeiten.html' title='Nui...äh...Neuigkeiten!'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426.post-113240695781828880</id><published>2005-11-19T14:13:00.000+01:00</published><updated>2005-11-19T14:41:13.676+01:00</updated><title type='text'>Nuisances II</title><content type='html'>Kontinuität kann manchmal etwas nerven, z.B., wenn auf einen schlechten Tag einer folgt, der gleich noch schlechter beginnt.&lt;br /&gt;Mein schlechtes Gewissen entschloss sich dazu, mich um 7h aus dem Bett zu boxen, wonach ich widerwillig die Französischaufgabe erledigte. Sodann machte ich mich auf den Weg zum Sprachunterrichtsgebäude, das unnötigerweise 12 Gehminuten entfernt ist, was bei der derzeitigen Kälte und dem ansonsten gewohnten Campus-Komfort schon einigermaßen unbequem ist. Nicht, dass sich meine Motivation seit gestern wesentlich gesteigert hätte - ich wollte den Französischkurs eher aus sozialen Interaktionsgründen (tratschen vor, während und nach der Pause sowie beim anschließenden Mittagsessen) aufsuchen. Dennoch war ich positiv überrascht, als wir erstmalig nicht über Kindeserziehung sprachen, sondern über Immigration und Rassismus in Frankreich. Die aktuellen Geschehnisse miteinzubeziehen war offensichtlich zuviel verlangt, aber immerhin zeichnet sich ein Fortschritt in Bezug auf die Themenwahl ab. Leider war dies bereits der Höhepunkt des Vormittags, die folgenden Nachrichten ließen wohl bei den meisten meiner MitstudierendInnen ein großes, mentales Fragezeichen auftauchen. Nämlich, so wurde uns nun, gegen Ende des Kurses erklärt, dürfen nur die Studenten an der Prüfung teilnehmen, die mind. 4 von 7 Samstagen anwesend waren. Das bedeutet für mich, das ich die letzten beiden Einheiten nicht mehr fehlen darf. Das wäre ja nun nicht so schlimm (obwohl etwas seltsam, dass diese Regel erst jetzt eingeführt wird). Weit seltsamer war dann die nächste Meldung - nur Studenten, die Französisch in ihrem Studienplan haben, dürfen an der Prüfung teilnehmen. Gründe hierfür wurden keine genannt. Ich benötige das Fach nun nicht wirklich (und in meinem Studienplan finden sich keinerlei Sprachen), aber wenn ich mich schon an Samstagen aus dem Bett schleppe, dann möchte ich auch meine Freifach-Credits dafür bekommen. Man scheint hier aber wie üblich die unterschiedlichen Bildungssysteme zu ignorieren, u. da in Frankreich ein Freifachkonzept nicht zu existieren scheint, wird eine solche Möglichkeit auch gleich ignoriert. Ich werde nun am Montag versuchen, mein Learning-Agreement ändern zu lassen, um Französisch darin aufzunehmen. Bin gespannt, welche Umwege ich diesmal wieder um die französische Bürokratie nehmen muss.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15388426-113240695781828880?l=erasmus-a-lille.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/113240695781828880/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15388426&amp;postID=113240695781828880' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113240695781828880'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113240695781828880'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/2005/11/nuisances-ii.html' title='Nuisances II'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426.post-113235649996163865</id><published>2005-11-19T00:00:00.000+01:00</published><updated>2005-11-19T00:34:44.276+01:00</updated><title type='text'>Nuisances</title><content type='html'>Heute durften wir ein wenig Sonne genießen - die Stimmung verändert sich an solchen Tagen gleich allgemein zum positiven. Das war ein Glücksfall, ansonsten hätte ich mich über die drei Ärgernisse des Tages sicherlich schlimmer aufgeregt. Da ich meinen Arzt noch bezahlen muss, wollte ich ihn heute endlich aufsuchen, da ich die Zeit dafür seit Wochenbeginn nicht gefunden hatte. Nach einem kurzen Spaziergang in der Sonne (glücklicherweise wusste ich heute ja, wo ich hinwollte) stand ich also vor seinem Tor, das ich verschlossen vorfand. Ein Blick auf die Informationstafel genügte, um mir klarzumachen, dass ich die Öffnungszeiten besser bei meinem ersten Besuch aufgeschrieben hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Montag: 10-12&lt;br /&gt;Dienstag: 12-14&lt;br /&gt;Mittwoch: 14-17&lt;br /&gt;Donnerstag: 14-16&lt;br /&gt;Freitag: 17:30-18:30&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, für meinen Garagendoktor (dies ist wie beschrieben nicht abwertend gemeint) scheint das ganze wohl wirklich eher Hobby als Beruf zu sein. &lt;br /&gt;Da ich gegen 11h dort war, und um 17:30 keine Zeit hatte, um wiederzukommen, wird er nun auf sein Geld noch warten müssen. Mir ist es relativ egal, gesundheitlich bin ich ja fast wiederhergestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Nachmittag traf ich mich dann mit Manu, einer Französischstudentin aus Österreich zum Kaffeetrinken, wo wir viele lustige Uni-Geschichten austauschten. Ich erhielt u.a. die Bestätigung, dass Professoren hier von einem Erasmus-Bonus nichts wissen, und Arbeiten völlig gleich bewerten wie solche französischer Studenten. Vom Kaffee aus konnten wir übrigens das Riesenrad am Grand Place bewundern, das dort seit einiger Zeit steht, umringt von weihnachtlich aussehenden Hütten, deren Zweck bisher noch nicht festgestellt werden konnte. Sicherheitshalber ertönt aus der Mitte des Hüttenkreises bereits (überaus grauenvolle) Weihnachtsmusik. Was es mit dem ganzen auf sich hat, ist derzeit nicht bekannt, entsprechende Nachforschungen sind aber in vollem Gange.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als in Gare Lille Flandres dann meine Heimreise antreten wollte, entschloss ich mich, mir eine Ausgabe der Tageszeitung "Le Monde" zu gönnen. Dies jedenfalls war meine Absicht, die allerdings von einem recht unfreundlichen Shop-Verkäufer vereitelt wurde, der sich strikt weigerte, mir meine gewählte Zeitung verkaufen. Begründet wurde das ganze mit einem an Freitagen geltenden Mindestpreis von 6.50 Euro. So sollte ich gezwungen werden, mir noch etwas auszusuchen, das ich eigentlich nicht wollte. Da sich der Verkäufer nicht erweichen ließ, und ich hingegen keinerlei Absichten hatte, 6.50 Euro auszugeben, und zuallem kein Freund dieser Art von Verkaufsstrategien bin, werde ich den Gratis-Le-Monde eben im Internet lesen. Ich hoffe, der Verkäufer hat mit 0 Euro tatsächlich mehr Freude, als mit dem Preis einer Tageszeitung, den ich gewillt war zu zahlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider sind die Ärgernisse des Tages damit noch nicht erledigt - auch wenn ich die folgenden dank der späten Stunde bereits dem Samstag zurechnen könnte. Französisch-Hausübung. Unnötig, ärgerlich, und leider noch nicht erledigt. Wie berichtet finden jeden Samstag 3h-Französischkurs statt. Leider hat sich dieser Kurs nicht gerade als besonders aufregend entpuppt. Genauer gesagt ist es der am wenigsten motivierende Sprachunterricht den ich jemals erleben musste (und beim Französischunterricht meiner Schulzeit ist das eine beachtliche Leistung). Leider kann man uns Naturwissenschaftler und Techniker mit Themen zur Kindeserziehung nicht unbedingt begeistern, und dies scheint das bevorzugte Thema unserer Professorin zu sein. Jedenfalls befassten sich bisher alle vier bisherigen Einheiten mit diesem spannenden Thema, das wohl jeder von uns schon in der Schulzeit (unter vielen anderen spannenden Themen) bis zum bitteren Ende (in Form von Schularbeiten) diskutieren und analysieren durfte. Die Motivationsfühler der Professorin scheinen leider derzeit defekt zu sein, sonst hätte sie bemerkt, dass sich niemand freiwillig an ihren gewünschten Diskussionen beteiligt. Der Lerneffekt bleibt denkbar gering, somit sinkt die Motivation unaufhörlich. Da ich den Kurs für mein Studium vermutlich nicht verwenden werde können, vernichtet das sogar den Wunsch, die Prüfung absolvieren zu können. Deshalb habe ich hier eine Angabe zu einer Aufgabe zum hochaktuellen, noch nie dagewesenen Thema "Fernsehen - schlecht für Kinder?" vor mir liegen, und soll eine Zusammenfassung darüber schreiben. Mal sehen, ob sich die Motivation um 00:30 dafür finden lässt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15388426-113235649996163865?l=erasmus-a-lille.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/113235649996163865/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15388426&amp;postID=113235649996163865' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113235649996163865'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113235649996163865'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/2005/11/nuisances.html' title='Nuisances'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426.post-113201736784081105</id><published>2005-11-15T01:55:00.000+01:00</published><updated>2005-11-19T00:32:20.186+01:00</updated><title type='text'>November-Bulletin</title><content type='html'>Quoi de neuf?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan verlässt unsere Heimatuni, und wechselt praktisch die Straßenseite, um sich fortan seiner Berufung als Sprachwissenschaftler im Fach Slawistik zu widmen. Weiters animiert er mich dazu, über ein Zweitstudium der Romanistik nachzudenken, was tatsächlich gewisse Reize hätte. Sollte ich nicht darauf vergessen, werde ich demnächst über etwaige Motivationen bloggen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://pfainuk.blogspot.com/"&gt;Pete&lt;/a&gt; hat sein Blog nach blogspot verschoben, der Link findet sich dauerhaft am Rand der Seite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Unruhen - ich habe noch kein ausgebranntes Auto gesehen. Eine Freundin erzählt mir, dass gestern Nacht unter ihrem Fenster (im Nordwesten von Lille) eines gebrannt hat - sie hat dennoch gut geschlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kürbissuppe bei Auchan - im Supermarkt fand sich heute ein Kürbisbauer, der zur Unterstreichung der Qualität seines Produktes Kürbissuppe kochte, und diese in Achtelliterportionen austeilte. Ein alter Hut für einen Südsteierer, aber dennoch gut. Erstaunlich am Französischen ist, dass auch ein Kürbisbauer absolut klar verständliches Französisch spricht. Ich bin mir unsicher, ob ein Erasmus-Student (oder sogar ein deutscher Muttersprachler aus der BRD) einen der kürbispflanzenden Nachbarn meiner Eltern in der Südsteiermark verstehen könnte. Die deutsche Sprache scheint hier mehr Varianten in Bezug auf Aussprache offenzulassen. Wobei ich mir auch sagen habe lassen, dass ein Pariser gewisse Südfranzosen nicht verstehen könne.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15388426-113201736784081105?l=erasmus-a-lille.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/113201736784081105/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15388426&amp;postID=113201736784081105' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113201736784081105'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113201736784081105'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/2005/11/november-bulletin.html' title='November-Bulletin'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426.post-113201606531846775</id><published>2005-11-15T01:18:00.000+01:00</published><updated>2005-11-15T01:54:25.336+01:00</updated><title type='text'>Descartes &amp; die Uni</title><content type='html'>Man sollte nicht hinter allem, was Descartes im Namen trägt, hochphilosophisches vermuten. In manchen Fällen (wie diesem) handelt es sich einfach nur um die schnöde Beschwerde eines desillusionierten Studenten über gewisse Professoren. Hätte Descartes solcherlei mitterleben müssen, wäre aus seinem berühmten "je pense, donc je suis" vielleicht ein "je m'emmerde, donc je dois être étudiant!?", oder auch ein "ils vivent pour les règles, donc ils sont professeurs" geworden. Man hat's manchmal nicht leicht, wenn Professoren nur für ihre Regeln zu leben scheinen, sich anscheinend eine Axiomatik für den Alltag zurechtgelegt haben, und diese dann streng formal anwenden, und dabei auf das vergessen, worauf Descartes, so scheint es mir als Nicht-Philosophen, eigentlich hinauswollte: die Fähigkeit, zu denken. Nicht anders kann ich mir das Verhalten eines meiner Professoren erklären, der zwar bisher sehr steif und förmlich, aber durchaus freundlich aufgetreten war. Als es aber daran ging, Zweiergruppen für eine (umfangreichere) praktische Arbeit zu bilden, fanden sich jeweils zwei Franzosen, die sich schon jahrelang kannten, und übrig blieben die drei Erasmen, die den Kurs besuchen. Nun - man hört ja einiges über den sogenannten Erasmus-Bonus, der in vielen Fällen Entscheidungen zugunsten der Studenten ausfallen lassen soll. Leider setzt dies voraus, dass ein Professor überhaupt weiß, was ein Erasmus-Student ist. Dies schien hier nicht der Fall zu sein. Auf die harmlose Frage, ob es denn möglich sei, zu dritt zu arbeiten, da Zweiergruppen ja offensichtlich nicht möglich waren, und wir ohnehin einen sprachlichen Nachteil hätten, erhielten wir die patzige Antwort, warum wir denn nicht gleich 20er-Gruppen machen würden. Nun - das würde gewiss der heutzutage allgegenwärtigen Forderung nach mehr Wirtschaftsnähe an den Unis entgegenkommen, aber eigentlich war das nicht meine Frage. Vielmehr schien mir der Professor etwas überfordert damit, flexibel auf neue Situationen reagieren zu können (Erasmus-Studenten), und althergebrachte, sorgsamst aufgestellte Regeln ein wenig aufzuweichen. Somit wird nun einer von uns alleine arbeiten müssen, und da meine beiden Kollegen Spanier sind, wird das Los wohl auf mich fallen. Nunja, ich bin's ohnehin aus leidvoller Erfahrung gewohnt, dass man gerechte Beurteilung und gute Arbeit am ehesten dann erwarten kann, wenn man die Arbeit selbst erledigt, oder mit Leuten, deren Fähigkeiten und Verlässlichkeit man gut kennt. Dennoch, gerade ein Erasmus-Jahr sollte wohl neben akademischer Weiterbildung wohl eines bringen: Kontakte, und die Gelegenheit, mit Leuten aus anderen Kulturkreisen zusammenzuarbeiten. Es ist schade, und meiner Meinung nach sogar bedenklich, wenn ein Professor dies aktiv verhindern möchte. Doch welchen Standpunkt ein Professor zu dieser Problematik einnehmen würde, der neben seiner Muttersprache nichteinmal vernünftig Englisch spricht, dürfte klar sein.&lt;br /&gt;Ich habe auch zuhause bei einigen Professoren schon einiges an Unfreundlichkeit, Kleinlichkeit, nicht vorhandener Hilfsbereitschaft und sogar gewisse Tendenzen, in Studenten ein Feindbild zu sehen beobachten, erleben und akzeptieren müssen. Dennoch denke ich, dass die Hilfsbereitschaft Erasmusstudenten gegenüber in Graz größer wäre (wobei ich natürlich keine Wetten abschließen möchte). Der Fairness wegen muss ich noch hinzufügen, dass man das bisher auch für alle anderen Professoren hier in Lille, mit denen ich zu tun habe sagen kann. Bisher bin ich nur größtmöglicher Hilfsbereitschaft und Aufgeschlossenheit (wenn auch nicht unbedingt der Bereitschaft, Ausländern gegenüber deutlicher oder langsamer zu sprechen) begegnet. Doch es sind wie so oft die Negativbeispiele, die in die Welt geschrien werden wollen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15388426-113201606531846775?l=erasmus-a-lille.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/113201606531846775/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15388426&amp;postID=113201606531846775' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113201606531846775'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113201606531846775'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/2005/11/descartes-die-uni.html' title='Descartes &amp; die Uni'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426.post-113150260191915273</id><published>2005-11-09T02:24:00.000+01:00</published><updated>2005-11-09T03:16:41.946+01:00</updated><title type='text'>Das Wochenende im Krankenbett</title><content type='html'>Was sich seit letztem Donnerstag als leichtes Unwohlsein angekündigt hatte, war wenig beeindruckt von meinen Versuchen, das Kranksein im letzten Moment doch noch zu vermeiden (viel Ruhe, viel Tee, und dauerhaft einen Schal um den Hals), und hat sich über's Wochenende zu einer wirklich unangenehmen $GRIPPE entwickelt ($GRIPPE = hier: Oberbegriff für alle möglichen, nicht näher definierten Krankheiten), mit Hals- und Kopfschmerzen, Schnupfen, Husten und allem, was sonst doch dazugehört. Deshalb musste ich schweren Herzens mein Ticket für die am Samstag geplante Fahrt nach Boulogne (inklusive Besichtigung von Cap Griz Nez, Cap Blanc Nez, und des Aquariums in Boulogne) abgeben, und habe hauptsächlich das Bett gehütet (bis ich meine Post abgeholt habe, und freudig  meinen Internetanschluss in Betrieb nehmen durfte). Da sich meine Beschwerden bis Montag zwar verändert, aber nicht verringert hatten, entschloss ich mich dann schließlich am Dienstag nachmittag einen Arzt aufzusuchen. &lt;br /&gt;Nun ist ja dieses Jahr der althergebrachte Krankenschein in Österreich von einer Chipkarte ersetzt worden, auf deren Rückseite sich angeblich) EU-einheitliche Informationen finden, die die Karte zur europäische Versicherungskarte machen. Soweit die Theorie. Praktisch hatte ich keine Ahnung (und konnte auch keine näheren Informationen dazu finden), wie genau ein Arztbesuch mit Hilfe dieser Karte abläuft.&lt;br /&gt;Erstmal musste ich aber einen Arzt finden, und warf dafür einen Blick ins &lt;a href="http://www.pagesjaunes.fr/"&gt;Telefonbuch&lt;/a&gt;. Villeneuve d'Ascq hat ca. 60000 Einwohner - in den gelben Seiten fanden sich 60 praktische Ärzte. Da somit jeder zweite Block seinen eigenen Arzt zu haben scheint, geht man offensichtlich auch davon aus, dass alle Welt weiß, wo der nächste Arzt zu finden ist. Ich hatte mir die Adresse von 5 Ärzten notiert, es gelang mir jedoch erst beim vierten, ihn auch zu entdecken (was nicht schlimm war, weil alle 4 innerhalb von 5 Gehminuten wohnen *sollten*). Hausnummern sind hier absolute Mangelware, und keiner der ersten drei Ärzte befand es für nötig, ein Schild sichtbar aufzustellen. Der vierte Arzt schließlich half mir mit einem solchen Schild, ich trat frohen Mutes durch ein Tor - und wusste erneut nicht weiter. Ich sah nichts, was auch nur im entferntesten dem Anblick einer Arztpraxis, wie ich sie von zuhause gewohnt bin ähnelte. Ein Einfamilienhaus, ein Gartenhäuschen/Garage, Ende. Die Frau Gemahlin des Arztes schließlich zeigte mir den Weg - ins Gartenhaus. Hinter einer Tür, wo man normalerweise Besen und Heckenscheren vermuten würde befand sich ein Wartezimmer für ungefähr 6 Personen. Eine Anmeldung o.ä. war nicht nötig, als ich nach über einer Stunde endlich an der Reihe war, wurde ich durch eine Tür geführt, und fand mich wider Erwarten nicht zwischen Rasenmäher und sonstigen Gartenutensilien wieder, sondern in einer sehr einfach eingerichteten Arztpraxis wieder. Dennoch hatte ich natürlich vor, allem neuen und fremdartigen gegenüber aufgeschlossen zu sein, wie sich das für einen braven Erasmus gehört. Mein guter Wille wurde aber gleich darauf auf eine harte Probe gestellt - meine Plastikkarte beeindruckte den Arzt gar nicht - er wusste schlicht nicht, was er da vor sich hatte. Villeneuve d'Ascq ist so weit abseits aller touristischen Ziele, dass aller Wahrscheinlichkeit nach ein verschwindend geringer Prozentsatz der 60 Hausärzte schon einmal einen Urlaubskrankenschein gesehen haben. Dennoch, dank meiner Bereitschaft, den Arztbesuch selbst zu bezahlen wurde ich dann untersucht, und mein Eindruck verbesserte sich rapide. Die Untersuchung war gründlicher als ich das von zuhause gewohnt bin, der Arzt war freundlich und wirkte kompetent. Anstatt des üblichen Ratens zuhause stellte er mittels einer biologischen Analyse fest, ob es sich um eine bakterielle oder virale Krankheit handelte (letzteres traf zu), verschrieb mir ein Rezept, und bat mich, in ein paar Tagen wiederzukommen. Über meine eCard schüttelte er nochmal den Kopf, und meinte, er hätte genauso wenig Ahnung wie ich, wie ein Arztbesuch mit derselben ablaufen würde. Nun habe ich zwei Bestätigungen (von Arzt und Apotheke), für die ich hoffentlich irgendwo Geld bekomme - wo genau weiß ich nicht, aber ich bin zuversichtlich, dass ich diese Hürde auch meistern werde, nachdem ich es geschafft habe, in Villeneuve d'Ascq einen Arzt zu finden ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum ich überhaupt krank geworden bin? Weil mich meine Heimreise durch London geführt hat, die günstigste Route (dank &lt;a href="http://www.ryanair.com"&gt;Ryanair&lt;/a&gt;). Auf der Rückreise musste ich gezwungenermaßen eine Nacht in London verbringen, da Ryanair aus Graz etwa eine Stunde zu spät ankommt, um den letzten Eurostar nach Frankreich noch erwischen zu können, sodass ich mich entschloss, den darauffolgenden Tag für eine kurze Besichtigung Londons zu nützen. Übernachtet habe ich direkt neben der St. Paul's Cathedral, in der &lt;a href="http://www.yha.org.uk/hostel/hostelpages/784.html"&gt;Jugendherberge&lt;/a&gt; &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/City_of_London"&gt;City of London&lt;/a&gt;, was mich zwar fast 40 Euro gekostet, mir dafür aber eine ideale Startpostition für meine Erkundung der Stadt verschafft hat. &lt;br /&gt;Nach einer kurzen Tour zu Fuß zum (geschlossenen) Covent Garden, sowie Trafalgar Square am Abend, startete ich meine Tour in der Früh (nach einer Frühstückskonversation mit einem australischen Rechtsanwalt, der von Austrian Airlines maßlos begeistert war) in Richtung Tower of London, auf dessen Besichtigung ich dann aber aufgrund der Eintrittspreise (14 Pfund!) verzichten musste. Stattdessen untersuchte ich nach Überquerung der Tower-Bridge alle neun Decks der HMS Belfast, kehrte in die City zurück um St. Paul's Cathedral auch bei Tag zu besichtigen, und klapperte anschließend die Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt ab (Trafalgar Square, Covent Garden, Picadilly Circus, Treasury, Big Ben, Houses of Parliament, ...). Das ganze hätte ein wirklich angenehmer Tag sein können, das Problem waren nur einerseits die völlig überhöhten Preise, und der von 11h Vormittags beständige Nieselregen, gegen den mein Schirm wenig half, weil die feinen Tropfen vom Wind seitlich unter den Schirm befördert wurden, und ich somit ab ca. 13h völlig durchnässt durch London stapfte. Zu guter letzt hatte noch mein Eurostar 50min Verspätung, sodass ich gegen 23h in Lille erschöpft ins Bett fiel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15388426-113150260191915273?l=erasmus-a-lille.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/113150260191915273/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15388426&amp;postID=113150260191915273' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113150260191915273'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113150260191915273'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/2005/11/das-wochenende-im-krankenbett.html' title='Das Wochenende im Krankenbett'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426.post-113125227901755953</id><published>2005-11-06T05:12:00.000+01:00</published><updated>2005-11-06T05:44:39.030+01:00</updated><title type='text'>Konfuzius, Internet und Lebenszeichen</title><content type='html'>" Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir viel Ärger erspart bleiben." soll Konfuzius vor ziemlich langer Zeit gesagt haben. Ich halte das für einen Fehler in der Geschichtsschreibung, denn wie soll Konfuzius 500 v. Chr. schon von Cegetel, Neuftelecom und dem ganzen Rest der Liga der außergewöhnlich inkompetenten Unternehmen gewusst haben, worauf der oben genannte Ausspruch ja offensichtlich bezogen ist.&lt;br /&gt;Im Glauben an die Hoffnung berichte ich nun von der hoffentlich letzten Etappe auf meiner zwei Monate andauernden Odyssee zum Internetanschluss: Am Samstag, den 22. Oktober habe ich mich wieder einmal mit der freundlichen Neuftelecom-Hotline unterhalten, die mir versichert hat, es sei alles in Ordnung, obwohl ich nach 4 Wochen warten noch keinerlei Reaktion von Neuf zu sehen bekommen hatte. Ich sollte mich doch bitte bis zum darauffolgenden Montag gedulden, dem spätestmöglichen Datum der Anschlussherstellung. Braver Kunde der ich bin habe ich das dann auch gemacht. Nur, um am Dienstag (da ich am Montag natürlich nichts erhalten hatte) festzustellen, dass ich die Hotline nicht mehr erreichen konnte. Das automatische System wollte mich nicht mehr erkennen, und weigerte sich somit auch, mich zu irgendjemandem durchzustellen. Nur mit viel Verrenkungen konnte ich dann doch mit einem Mitarbeiter des hochgradig effizienten, verlässlichen und kundenfreundlichen Unternehmens Neuftelecom sprechen, der bereitwillig eine "neue" Bestellung aufnahm, und mir Versprach, eine Woche später würde ich mit der Anschlussherstellung rechnen können. Die folgende Woche verbrachte ich dann auf Heimaturlaub zuhause, als ich wiederkam konnte ich tatsächlich einen Brief von Neuf im Postfach bewundern.&lt;br /&gt;Leider löste das Öffnen des Briefes nicht die erwarteten Freudensprünge aus, sondern stürzte mich in die tiefe Verzweiflung, die ein Internet-Addict angesichts der Aussicht, weitere 8 Monate ohne Vernünftigen Netzzugang zu verbringen empfindet. Neuf teilte mir freundlich mit (nachdem sie 3 Bestellungen von mir akzeptiert , und 2 davon verloren hatten), dass eine Anschlussherstellung nicht möglich sei, weil das Netz von Neuf zur Zeit ausgelastet sei. (Ob es wirtschaftlich gesehen sonderlich gescheit ist, jedem Nutzer 20Mbit zu "schenken", die er meistens nicht braucht, und dafür nur halb soviele Kunden versorgen zu können, ist eine Frage, deren Schwierigkeitsgrad meinen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen offensichtlich nicht angemessen ist. Ich bin mir sicher, dass die geballte Kompetenz bei Neuftelecom das bestmögliche für jedermann tut)&lt;br /&gt;Tja. Ich hatte bereits resigniert, und wäre wohl am Montag zu France Telecom gegangen, um für eine lächerliche Bandbreite zuviel Geld zu zahlen, doch manchmal ist das Schicksal einfach lustig. Heute erwartete mich wieder einmal ein Brief von Cegetel, als ich lustlos die Post abholte. Mit der Mitteilung, dass mein Anschluss hergestellt wurde. Ich rufe erneut in Erinnerung: Den Anschluss bei Cegetel habe ich schon zweimal gekündigt, um nicht aufgrund der falschen Auskünfte der Hotline 2 Anschlüsse bezahlen zu müssen. Kündigungen werden offensichtlich ignoriert. Hoffe ich jetzt jedenfalls - da mein Anschluss tatsächlich funktioniert (die Geschwindigkeit ist zwar weeeit von 20Mbit entfernt, und entspricht eher 2-3Mbit, aber über solche Kleinigkeiten beschwere ich mich längst nicht mehr), habe ich Cegetel telefonisch darüber informiert, dass meine Kündigung hinfällig ist. Bin gespannt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sich nun doch die Müdigkeit meldet, hier nur noch das nötigste Update:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie im ersten Posting versprochen, hier nun der Link zu &lt;a href="http://th000073.host.inode.at/wolle/index.php"&gt;Wolles&lt;/a&gt; sehr lesenswertem Blog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und weil wir schon bei blog-Links sind, &lt;a href="http://michi-s-culture.blogspot.com"&gt;Michi&lt;/a&gt; hat seit heute auch ein Tagebuch der öffentlichen Art.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiteres demnächst...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15388426-113125227901755953?l=erasmus-a-lille.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/113125227901755953/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15388426&amp;postID=113125227901755953' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113125227901755953'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/113125227901755953'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/2005/11/konfuzius-internet-und-lebenszeichen.html' title='Konfuzius, Internet und Lebenszeichen'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426.post-112964839702019824</id><published>2005-10-18T16:38:00.000+02:00</published><updated>2005-10-18T17:13:17.030+02:00</updated><title type='text'>Bin wieder da!</title><content type='html'>Nein. Ich habe noch immer keinen Internetanschluss. Ich finde das einfach nur mehr unglaublich. Cegetel, Neuftelecom, ein Beispiel an Inkompetenz und Kundenverachtung. Diese Woche werde ich wohl wiedermal mit einer (kostenpflichtigen) Hotline telefonieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was gibt's sonst neues? Ja! Ich habe meinen Studentenausweis! Hat auch nur 6 Wochen gedauert, nachdem die zuständige Stelle meine Fotos verloren hatte, ohne mir selbiges auch mitzuteilen. Der Ausweis ermöglicht mir nun (abgesehen von günstigeren Kinotickets) den Internetzugang in Computerräumen und im Wlan der Uni. Tja - gelobt sei der gute alte pluto.tugraz.at zuhause, sowie der Rest der heimischen Informatik-Infrastruktur. Weder die Computer in den Arbeitsräumen, noch der Wlan-Zugang ermöglichen irgendetwas außer www, womit das ganze für mich relativ sinnlos ist, abgesehen von mailen und bloggen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich hatte ich ja vor, alle Geschehnisse zwischen 1.9. und dem Tag X, an dem ich meinen Internetanschluss bekomme nachzutragen, da ich aber nicht damit gerechnet hatte, dass ich einen Bericht über mehr als 7 Wochen abliefern würde müssen, werden meine geschätzten zwei bis drei Leser wohl darauf verzichten müssen. Sorry!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reisen! Ein essentieller Teil des Erasmus-Lebens - leider weiß man das hier auf der Uni nicht. Deshalb wurde uns am Samstag-Vormittag ein Französischkurs aufgebrummt. Dabei gäbe es genügend Zeit unter der Woche. Da man aber für die geniale Entscheidung, den Samstag für besagten Kurs zu nutzen, 6 Wochen gebraucht hat, gab es bisher immerhin drei Wochenend-Trips.&lt;br /&gt;1.) Paris. Freitag Abend bis Sonntag Abend. Unterkunft: Die Wohnung von &lt;a href="http://www.mg20.vc-graz.ac.at/users/stingraz/"&gt;Stephan&lt;/a&gt;'s Onkel am Montmartre. Très pratique, et vraiment pas cher! ;-)&lt;br /&gt;Dank der Journées du Patrimoine haben wir die meisten Sehenswürdigkeiten von außen (inklusive km-langer Warteschlangen) gesehen. Die erste TGV-Fahrt macht Lust auf mehr. Teilnehmer: Pete, ich, Stephan (vor Ort), Wenzel (am Samstag aus Rouen angekommen).&lt;br /&gt;2.) Calais. Ein sonntäglicher Kurztrip (fast) aller Erasmus-Studenten an die Küste. Calais ist sehr unspektakulär, die Restaurants touristisch, der Strand groß, sandig, windig, das Wasser nass.&lt;br /&gt;3.) Letztes Wochenende: Freitag Abend bis Sonntag Abend. Bruxelles, Anvers (Brüssel, Antwerpen). Der abenteuerlichste Ausflug bisher. Teilnehmer: Pete, Oriane, ich. Für Bruxelles hatten wir noch eine Reservierung für ein 3-Bett-Zimmer in einer Jugendherberge ergattert, für Anvers sah's aber düster aus. Die eine Herberge, deren Nummer wir gefunden hatten, war voll. Von Brüssel aus konnten wir mittels Touristeninfo noch drei weitere ausfindig machen, die ebenfalls alle ausgebucht waren. Da wir aber die Zugtickets bereits hatten, beschlossen wir aber trotzdem, am Samstag abend nach Antwerpen zu fahren. Nach unserer Ankunft hatten wir exakt 2h, um einen Schlafplatz zu finden, oder mit dem letzten Zug vorzeitig nach Lille zurückzufahren. Die zwei Stunden verbrachten wir im schnellen Gehschritt, und erfuhren so, wie sich eine verärgerte Französin anhört ("Arretez! Qu'est-ce que vous faites???". "On marche". "vous allez ou?!" "chais pas, on cherche"). Antwerpen hat viel zu wenige Hotels, sodass wir in zwei Stunden vielleicht 5 negative Antworten einholen konnten, oder an wenigen Hotels vorbeigingen, die eindeutig nicht leistbar aussahen. 10min vor Abfahrt des Zugs nach Lille weigerte sich der Bahnbeamte glücklicherweise, unsere Tickets umzutauschen, weil wir sie in Frankreich gekauft hatten. Stattdessen empfahl er uns ein Billighotel in Bahnhofsnähe, das wir davor nicht bemerkt hatten. Und siehe da, wir hatten Glück. Das Hotel war 5-10 Euro teurer als jede Jugendherberge, dafür aber weniger schön ;-) Wir haben's aber überlebt, und konnten somit Antwerpen doch noch in langsamerem Tempo besichtigen. Eindrücke:&lt;br /&gt;Brüssel: Eine "schöne" Stadt. Sehr aufgeräumt, sehr sauber, aber leider ohne Ausstrahlung. Die wenigen Plätze mit Flair sind überlaufen von Touristen.&lt;br /&gt;Antwerpen: Weit schöner, eine Stadt zum wohlfühlen, die meisten Touristen kommen aus der Region. Der Kaffee ist viel billiger und besser als in Frankreich ;-)&lt;br /&gt;Rückfahrt im Zug: Oriane wollte Deutsch lernen. Ich habe mich bemüht, deshalb kann sie jetzt viele nützliche Dinge sagen. "Ich möchte gerne zwei blaue Katzen kaufen. Ich bevorzuge sie gut durch mit Knoblauch. Bitte packen sie sie als Geschenk ein, der König hat nächste Woche Geburtstag.". "Ich möchte zwei Löffel Zucker kaufen". "Wo kann man hier gut und günstig Bleistifte essen?". "Können sie ein Gefängnis empfehlen?".&lt;br /&gt;Seltsamerweise fand sie die Übersetzung weit weniger Lust als ich und Pete, die wir von Lachkrämpfen geschüttelt wurden, während Oriane sich ehrliche Mühe gab, und diese wirklich wichtigen Phrasen vor sich hinsagte ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Erasmus-Koordinator hier hat mir die falschen Daten für zwei Kurse gegeben. Habe deshalb einiges versäumt, und mein Stundenplan ist vollständig durcheinander.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15388426-112964839702019824?l=erasmus-a-lille.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/112964839702019824/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15388426&amp;postID=112964839702019824' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/112964839702019824'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/112964839702019824'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/2005/10/bin-wieder-da.html' title='Bin wieder da!'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426.post-112792223984164977</id><published>2005-09-28T17:35:00.000+02:00</published><updated>2005-09-28T17:43:59.846+02:00</updated><title type='text'>Internetchaos...</title><content type='html'>...oder: Die Bestätigung, dass alle Telekomunternehmen blöde und unbrauchbar sind. &lt;br /&gt;Die Kurzfassung einer langen Geschichte: Ich warte jetzt seit mittlerweile exakt einer Ewigkeit auf den Internetanschluss in meinem Zimmer. Erstmal musste ich 10 Tage untätig abwarten, bis mir meine französische Bank meine genauen Kontodaten zugesendet hatte (weil hierzulande BLZ und Kontonummer nicht ausreichen). Als ich diese dann endlich hatte, wollte mir die Website von Neuf.fr unter meiner Telefonnummer nur mehr Modemzugang erlauben. Deshalb habe ich beim "Konkurrenten" Cegetel bestellt, der wie ich mittlerweile weiß zwar die schlechtere Website hat, aber zum gleichen Unternehmen gehört. Tja, Cegetel schwieg 10 Tage lang, bis ich telefonisch nachfragte, was denn mit meiner Bestellung passiert sei. Die offensichtlich inkompetente, aber freundliche Dame am anderen Ende der Leitung wollte mir meinen Namen nicht glauben, weil Cegetel noch einen anderen Vertrag für meine Telefonleitung laufen hatte. Aus diesem Grund hatte auch das System meine Bestellung angeblich ignoriert. Da mir Cegetel nun zu unzuverlässig schien, habe ich erneut bestellt, diesmal bei Neuf-Telecom. Dies schien nun auch besser zu funktionieren, ich bekam eine Bestätigung der Bestellung, und muss angeblich "nur noch" ca. 15 Tage warten. Tja. Und heute bekam ich noch eine Bestätigung. Nämlich von Cegetel, dem Unternehmen, das sich freut, mich als neuen Kunden begrüßen zu dürfen. Ganz, ganz großartig. Erneutes Telefonat mit Cegetel, Auskunft: Ich muss meine Bestellung schriftlich stornieren. ARGHL!&lt;br /&gt;Ich weiß, wie das enden wird. Cegetel und Neuf werden sich mit France-Telecom um meine Leitung streiten, sodass bis Weihnachten nichts funktionieren wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichtmal auf der Uni kann ich ins Netz - für die Erasmus-Studenten gibt's noch keine Studentenausweise, und damit keinen Netzzugang irgendeiner Art. Habe mir soeben trotzdem 1h in der Bibliothek erkämpft, die soeben zu Ende geht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15388426-112792223984164977?l=erasmus-a-lille.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/112792223984164977/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15388426&amp;postID=112792223984164977' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/112792223984164977'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/112792223984164977'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/2005/09/internetchaos.html' title='Internetchaos...'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426.post-112651551969189291</id><published>2005-09-12T20:53:00.000+02:00</published><updated>2005-09-12T11:11:44.213+02:00</updated><title type='text'>französische Verkehrsregeln</title><content type='html'>Französische Verkehrsregeln kann man mit zwei Wörtern recht passend charakterisieren: nicht existent.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum z.b. müssen alle immer am Gehsteig parken? 20m weiter gibt's massenhaft reguläre Parkplätze, aber um auf diese unnötige Gehleistung verzichten zu können, parken Franzosen generell direkt dort, wo sie hinwollen. Parkplätze sind dafür nicht nötig. Das unerfreuliche Resultat ist, dass man als Fußgänger dann auf der Straße gehen darf. Oder aber im Dreck, was an einem Regentag wie heute ganz besonders lustig ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rote Ampeln werden außerdem maximal als Empfehlung gesehen. Das bedeutet, dass man als Fußgänger zwar kaum warten muss, man kann eigentlich mit ein bisschen Vorsicht immer über die Straße latschen, kein Autofahrer beschwert sich darüber. Andererseits sollte man sich auch bei einer Grünphase nicht darauf verlassen, dass man ungefährdet ist. Ein einzelner Fußgänger ist für einen französischen Autofahrer nicht unbedingt ein Hinweis, eine rote Ampel ernst zu nehmen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15388426-112651551969189291?l=erasmus-a-lille.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/112651551969189291/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15388426&amp;postID=112651551969189291' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/112651551969189291'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/112651551969189291'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/2005/09/franzsische-verkehrsregeln.html' title='französische Verkehrsregeln'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426.post-112651517425307312</id><published>2005-09-12T19:46:00.000+02:00</published><updated>2005-09-12T10:52:54.260+02:00</updated><title type='text'>Französische Studentenheime...</title><content type='html'>...haben keinen Internetzugang. Schlimm, das. Das ist der Grund für die lange Pause zwischen dem letzten Eintrag und diesem. Ein wenig teuer ist's hier im Internetcafé, ein wenig unpraktisch, aber ich kann mein blog ja nicht die ganzen 3 Wochen im Stich lassen, die es angeblich noch dauert, ADSL in meinem Wohnheimzimmer herstellen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum Studentenheim? Weil alles immer ganz anders kommt, als man denkt. Das Appartement, das Maria als toll, wunderbar und großartig bezeichnet hatte, war...naja,  ganz ganz grauenhaft. Deshalb nun doch Studentenheim. Das ist ganz ok - bis auf oben beschriebenen Mangel. Man kann sich aber eine Telefonleitung ins Zimmer legen lassen - was ich gemacht habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten habe ich mich schon recht gut an die neue Umgebung gewöhnt, und warte auf meine erste französische Vorlesung, die heute um 14h beginnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich gäb's gerade jetzt noch viel, viel mehr zu sagen, aus Kostengründen muss ich vorerst jedoch darauf verzichten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15388426-112651517425307312?l=erasmus-a-lille.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/112651517425307312/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15388426&amp;postID=112651517425307312' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/112651517425307312'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/112651517425307312'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/2005/09/franzsische-studentenheime.html' title='Französische Studentenheime...'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426.post-112534767785693240</id><published>2005-08-29T21:59:00.000+02:00</published><updated>2005-08-29T22:34:37.863+02:00</updated><title type='text'>Los geht's!</title><content type='html'>So, nun beginnt das eigentlich erasmus-bloggen! (Wolfgang: Dein Blog ist übrigens noch ausständig!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen geht's los - nach vielen Monaten voller positiver und negativer, hauptsächlich aber anstrengender Erfahrungen, doppelt und dreifach ausgefüllter Formulare (mangels Bürgerkarte noch auf altmodische Weise unterschrieben), Hindernissen, freundlicher französischen Erasmus-Koordinatoren und unfreundlichen Telering-Richtlinien uvm. trete ich morgen endlich die Reise nach Lille an. Vorerst allerdings noch nicht auf mich alleine gestellt, meine Eltern transportieren mich und mein ganzes Gepäck im Wohnmobil zu meiner neuen, 1200km weit entfernten Heimat in der Rue Avesnes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzten TODOs meiner Liste werden morgen erledigt: ADSL-Modem zurückbringen, evtl. Passfotos machen, usw.&lt;br /&gt;Sachen eben, die man bis zum Schluss anstehen lassen muss ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wohnungssuche wurde über's Wochenende wieder zum Problem, das erst heute vom Vermieter beseitigt wurde. Zwei meiner WG-Kollegen sind abgesprungen: Sehr angenehm für mich, der ich am Donnerstag einziehen möchte/muss. Da es recht schwierig ist, auf die schnelle fixe Zusagen neuer Leute zu bekommen, hatte ich bereits begonnen, mich nun doch auf eines der berüchtigten schimmligen französischen Studentenheimzimmer einzustellen.&lt;br /&gt;Schließlich kam aber die erlösende Email des Vermieters mit dem Hinweis, dass jeder WG-Bewohner für sich einen Vertrag abschließt, und nicht dafür verantwortlich ist, dass es noch drei weitere zahlende Kunden gibt. Sehr, sehr angenehm. Somit kann ich halbwegs beruhigt am Donnerstag einziehen, neue Interessenten haben wir ja ohnehin schon wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine meiner ersten Tätigkeiten in der neuen Wohnung wird natürlich das Bestellen eines Internetanschlusses sein (der in Frankreich übrigens sagenhaft günstig sein wird, verglichen mit dem breitbandtechnologischen Entwicklungsland Österreich), dennoch werde ich wohl erst in einigen Tagen wieder Gelegenheit haben, live vom aktuellen Geschehen zu berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, die letzten Kleinigkeiten wollen eingepackt werden...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15388426-112534767785693240?l=erasmus-a-lille.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/112534767785693240/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15388426&amp;postID=112534767785693240' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/112534767785693240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/112534767785693240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/2005/08/los-gehts.html' title='Los geht&apos;s!'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426.post-112488060951197602</id><published>2005-08-24T21:50:00.000+02:00</published><updated>2005-08-24T12:50:09.520+02:00</updated><title type='text'>Kundenfreundliche Unternehmen...</title><content type='html'>...finden sich nicht in der Telekom-Branche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wollte ganz blauäugig meinen Telefontarif ändern, von Telering Mobil-90 mit 90 Freiminuten, die ich im Ausland ohnehin nicht nutzen werde können auf Wertkarte, die mir die Grundgebühr erspart. Tja, das hört sich einfacher an, als es ist.&lt;br /&gt;Bis 1. September bin ich noch innerhalb der Mindestvertragsdauer. Deshalb sah sich die freundliche Telering-Mitarbeiterin gezwungen, mir wie einem Kind zu erklären, dass ein Wechsel in ein niedrigeres Tarifmodell nicht möglich sei. Den Einwand, der Wechsel mit 2. September wäre mir früh genug, wurde zuerst nicht verstanden, schließlich wurde ich aber darüber informiert, dass das ja dann kein Problem sei, wenn ich am 2. September anrufen würde.&lt;br /&gt;Warum das denn nicht jetzt gleich möglich sei? Weil ich in der Mindestvertragsdauer bin. *ächz*. Ja, schon klar, aber warum kann ich nicht jetzt bekanntgeben, dass ich wechseln will, und Telering erledigt das freundlicherweise am 2. September? Das ist nicht möglich. Warum nicht? Weil's nicht möglich ist. Aha. D.h., ich muss dann Roaming-Gebühren bezahlen, um aus dem Ausland anzurufen, damit ich dann meinen Tarif wechseln kann? Nein, das kostet nichts. Aus dem Ausland? Ganz sicher? Ja. Ganz sicher. Ganz sicher? Ja, aber sie fragt nach. Oh, tut ihr leid, ich hatte recht, das kostet doch etwas. &lt;br /&gt;Kann ich das schriftlich machen? Das wollte noch niemand wissen, sie fragt nach. Ja, kann ich. Ok, dann schicke ich jetzt also einen Brief, in dem steht, dass ich mit 2. September wechseln will? Nein, erst am 2. September kann ich den schicken. ARGHL!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15388426-112488060951197602?l=erasmus-a-lille.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/112488060951197602/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15388426&amp;postID=112488060951197602' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/112488060951197602'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/112488060951197602'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/2005/08/kundenfreundliche-unternehmen.html' title='Kundenfreundliche Unternehmen...'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426.post-112472219565609533</id><published>2005-08-23T01:51:00.000+02:00</published><updated>2005-08-22T16:52:19.950+02:00</updated><title type='text'>L'auberge espagnole en France, deuxième partie</title><content type='html'>Der Wahnsinn kann beginnen. Soeben hat Maria Erfolg bei der Wohnungssuche vermelden können. Maria ist übrigens das De-Facto-Oberhaupt unserer "petite famille", wie sie sich und ihre Mitbewohner so gerne nennt.&lt;br /&gt;Tja - am 1. September ziehe ich in eines von vier Zimmern in einem Haus in Zentrumsnähe ein. 170m² für 5 Leute - weniger hätt's auch getan, wenn man mich fragt, aber da in Lille der rücksichtslose Kampf um Wohnungen in vollem Gange ist, werden Zweifel schnell unter den Tisch gekehrt.&lt;br /&gt;So ca. 370 Euro wird das internationale Flair in der WG mit der bereits beschriebenen Belegschaft monatlich kosten. Im Grunde nicht so viel mehr, als meine Schwester auch hier zuhause zahlt, aber für mich, der ich bisher glücklicherweise von derartigen Zahlungen verschont geblieben bin, doch ein ziemlicher Brocken. Ich zähle auf die staatliche Wohnbeihilfe (und geplünderte Sparbücher ;-)&lt;br /&gt;Der Vermieter will anscheinend eine schriftliche Bestätigung von mir. Tja, das werde ich ihm noch ausreden, einen derartigen Brief würde ich wohl überholen. Lieber schüttle ich ihm nächste Woche die Hände.&lt;br /&gt;So, ab zum Frisör mit mir - dringend benötigt, lange vor mir hergeschoben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15388426-112472219565609533?l=erasmus-a-lille.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/112472219565609533/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15388426&amp;postID=112472219565609533' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/112472219565609533'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/112472219565609533'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/2005/08/lauberge-espagnole-en-france-deuxime.html' title='L&apos;auberge espagnole en France, deuxième partie'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426.post-112437903661662605</id><published>2005-08-19T02:30:00.000+02:00</published><updated>2005-08-18T17:30:36.623+02:00</updated><title type='text'>TODOs</title><content type='html'>Ich hoffe, ich verbrauche nicht zuviel Motivation, wenn ich gleich zwei Beiträge am selben Tag poste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die beste verkehrstechnische Erfindung der Neuzeit? Ryanair.&lt;br /&gt;Am liebsten würd ich andauernd nur hin- und herjetten, aus Freude an den "web-fare"-Preisen. Für 15 Euro Graz-London und retour? Klar, da kommt noch alles mögliche dazu, trotzdem ist das schon sehr verlockend.&lt;br /&gt;Eine Fahrt nach Lille mit der guten alten Eisenbahn kostet nämlich so ca. 200 Euro, dauert einen vollen Tag, und ist somit nicht das, was ich mir unter effizientem Reisen vorstelle. Wenn ich stattdessen den Umweg über London mache, muss ich zwar noch den Stansted-Express sowie den Zug von London nach Lille bezahlen, trotzdem bleibt der Gesamtpreis (je nach Reisedatum mehr oder weniger weit) unter dem Preis einer Zugfahrt, und das zugegebenermaßen etwas stressigere Unternehmen dauert höchstens einen halben Tag. Es lebe die Bahn! Für Fahrten von Graz nach Wien. Höchstens.&lt;br /&gt;&lt;rant-mode&gt;Gut, eine "richtige" Bahn ist natürlich ohnehin etwas anderes.&lt;/&gt; Laut jüngsten Recherchen werde ich von Lille aus in knapp 5h durch ganz Frankreich ans Mittelmeer düsen können, für 70 Euro pro Fahrt. Das gefällt mir schon besser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hm...ständig fallen mir neue Dinge ein, die noch zu tun sind, bevor ich fahre. Unglaublich auch, wofür ich regelmäßig Geld bezahle. Hat mir das jemand gesagt, dass die Tageszeitung nicht gratis kommt? 35 Euro für den Internetzugang im Monat? Ich wohne im falschen Land.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Internetzugang: kündigen&lt;br /&gt;- Tageszeitungs-Abo: kündigen&lt;br /&gt;- Kfz-Versicherung: abmelden&lt;br /&gt;- Mobiltelefon: auf Grundgebührfreien Vertrag ummelden, oder kündigen&lt;br /&gt;- iX-Abo: kündigen&lt;br /&gt;- Beziehung: wurde vorsorglich bereits von der Gegenpartei gekündigt :-(&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15388426-112437903661662605?l=erasmus-a-lille.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/112437903661662605/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15388426&amp;postID=112437903661662605' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/112437903661662605'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/112437903661662605'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/2005/08/todos.html' title='TODOs'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15388426.post-112437720159934403</id><published>2005-08-19T01:50:00.000+02:00</published><updated>2005-08-18T17:00:01.606+02:00</updated><title type='text'>L'auberge espagnole en France</title><content type='html'>Wooohooooooo!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hab's tatsächlich geschafft, mich trotz meiner momentanen Lethargie aufzuraffen, und den ersten Eintrag in meinem neuen Tagebuch zu verfassen, das mich - so mich die Motivation nicht verlässt - die nächsten 10 Monate begleiten wird.&lt;br /&gt;Für anhaltende Motivation ist gemäß einer Abmachung wenigstens zum Teil Wolle verantwortlich, der mich mittels seines eigenen blogs (Link bei Verfügbarkeit hier zu finden) über Neuigkeiten aus der Heimat am Laufenden halten wird, wofür ich es im Gegenzug nicht verabsäumen werde, von den wichtigsten Neuigkeiten aus Lille zu berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwölf Tage bleiben noch ungefähr bis zur Abreise. Zwölf Tage, um die letzten Arbeiten für die Uni zu erledigen, zwölf Tage, um die letzten Formalitäten zu erledigen, zwölf Tage, um mich von Johanna ein letztes mal quälen zu lassen, zwölf Tage, um mich von allem hier für längere Zeit zu verabschieden. Nachdem mich die Abreise nun monatelang relativ kalt gelassen hat, stellen sich nun seit einigen Tagen doch wehmütige Gefühle ein. Gestern habe ich mich beim Gedanken ertappt, dass mir sogar meine kleine, provinzlerische Heimatstadt mit ihrem kaputten Verkehrssystem fehlen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wohnungssuche - eine nervende, zeitraubende, schwierige Angelegenheit. Wenn man vor Ort ist. Ein aussichtsloses Unterfangen jedoch, wenn man 1218km (www.viamichelin.com) vom gewünschten Wohnort entfernt ist.&lt;br /&gt;Nach längerer, erfolgloser mailerei stehe ich nun wenigstens mit 4 anderen Studenten in Kontakt, die Interesse an einer WG nach dem Modell der Auberge Espagnole (aus dem gleichnamigen Pflichtfilm für jeden zukünftigen Erasmus-Studenten, dessen Nachfolger übrigens am 15. Juni in Frankreich angelaufen ist) haben. Ein spanisches Paar, zwei Französinnen, ein Österreicher. Noch nicht ganz so international wie im Film, aber doch recht interessant. Lasse ich mich durch die Tatsache beunruhigen, dass ich seit einer Woche nichts mehr von ihnen gehört habe? Nein - ich habe beschlossen, mir eine gewisse Lockerheit anzuerziehen, ohne gleich bei jedem potentiellen Problem Schweissausbrüche zu bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr demnächst an der selben Stelle, für heute Abend steht ein Kaffeetrinken mit einem Studienkollegen am Programm, und sowas will gut vorbereitet sein ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15388426-112437720159934403?l=erasmus-a-lille.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/feeds/112437720159934403/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=15388426&amp;postID=112437720159934403' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/112437720159934403'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15388426/posts/default/112437720159934403'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://erasmus-a-lille.blogspot.com/2005/08/lauberge-espagnole-en-france.html' title='L&apos;auberge espagnole en France'/><author><name>Gerfried</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12738260519172613396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.sbox.tugraz.at/home/g/g_reis/me2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
