Erasmus à Lille

In diesem Blog möchte ich meine Erlebnisse als Erasmus-Student während meiner zwei Semester in Frankreich (Lille) schildern. Lille, eine Metropole im Norden Frankreichs, wird ab 1. September 2005 meine Heimat für 10 Monate werden. An meinem Leben als Erasmus-Student, den vielen neuen Eindrücken beim Umzug in ein fremdes Land und allem was mich noch erwartet, möchte ich euch auf diesem Wege teilhaben lassen.

Tuesday, November 15, 2005

November-Bulletin

Quoi de neuf?

Stephan verlässt unsere Heimatuni, und wechselt praktisch die Straßenseite, um sich fortan seiner Berufung als Sprachwissenschaftler im Fach Slawistik zu widmen. Weiters animiert er mich dazu, über ein Zweitstudium der Romanistik nachzudenken, was tatsächlich gewisse Reize hätte. Sollte ich nicht darauf vergessen, werde ich demnächst über etwaige Motivationen bloggen.

Pete hat sein Blog nach blogspot verschoben, der Link findet sich dauerhaft am Rand der Seite.

Die Unruhen - ich habe noch kein ausgebranntes Auto gesehen. Eine Freundin erzählt mir, dass gestern Nacht unter ihrem Fenster (im Nordwesten von Lille) eines gebrannt hat - sie hat dennoch gut geschlafen.

Kürbissuppe bei Auchan - im Supermarkt fand sich heute ein Kürbisbauer, der zur Unterstreichung der Qualität seines Produktes Kürbissuppe kochte, und diese in Achtelliterportionen austeilte. Ein alter Hut für einen Südsteierer, aber dennoch gut. Erstaunlich am Französischen ist, dass auch ein Kürbisbauer absolut klar verständliches Französisch spricht. Ich bin mir unsicher, ob ein Erasmus-Student (oder sogar ein deutscher Muttersprachler aus der BRD) einen der kürbispflanzenden Nachbarn meiner Eltern in der Südsteiermark verstehen könnte. Die deutsche Sprache scheint hier mehr Varianten in Bezug auf Aussprache offenzulassen. Wobei ich mir auch sagen habe lassen, dass ein Pariser gewisse Südfranzosen nicht verstehen könne.

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